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Membranfiltration

Das DYNO Filter steht für eine Membranfiltration mit Filtergrößen von 0,013 m² bis 8 m² zur Verfügung. Für Aufgabenstellungen in der pharmazeutischen Industrie ist das DYNO Filter mit pharmatauglichem Design verfügbar.


Modularer Aufbau

Das DYNO Filter arbeitet nach dem Prinzip der dynamischen Cross Flow Filtration und besteht aus scheibenförmigen Filtermodulen, die seriell angeordnet sind und ein geschlossenes Kammersystem bilden. Die Suspension strömt meanderförmig von Kammer zu Kammer, wobei sich die Konzentration sukzessive erhöht, da in jeder Kammer Filtrat abfließt. Das eingedickte Konzentrat wird in der letzten Kammer mit Hilfe eines Auslassventils kontrolliert ausgetragen.



Dynamische Cross Flow Filtration

Die tangentiale Überströmung der Filterfläche wird durch Rotoren im Suspensionsraum und die transmembrane Druckdifferenz durch die Zufuhrpumpe erzeugt. Die Flüssigkeit strömt in einem Scherspalt mit einem hohen Geschwindigkeitsgradienten über das Filtermedium. So wird eine Verblockung des Filtermediums verhindert. Die Rotoren sorgen für eine gleichmäßige Homogenisierung der Suspension und eine hervorragende Durchmischung, z. B. mit der Waschflüssigkeit.


Waschung

Die Reihenschaltung der Filtrationskammern und die intensive Durchmischung der Suspension ermöglichen hervorragende Prozessschaltungen zur Waschung und Extraktion. In jede Kammer können separat Waschwasser oder andere Prozessflüssigkeiten zugeführt werden.


Automatischer Betrieb / Regelung bei Aufkonzentrierung

Mit zunehmender Aufkonzentrierung der Feststoffe erhöht sich die Leistungsaufnahme des Rotorantriebes. Bei einem bestimmten, frei einstellbaren Sollwert der Rotorleistung wird über einen Regler das Feststoffaustragsventil geöffnet und das Konzentrat ausgetragen.

  • Filterfläche: 0,013 m2 - 8 m2
  • Anzahl Module: 1 - 20
  • Moduldurchmesser: 145 - 550 mmhermetisch geschlossener, ex-geschützter Apparat
  • automatisierter und selbstreinigender Prozess
  • maximaler Filtrationsdruck: 6 bar abs.
  • maximale Betriebstemperatur: 100°C (in Sonderanwendungen bis 200°C)
  • niedrige bis mittlere Rotordrehzahlen (abhängig von Baugröße), d.h. keine Kontamination durch Abrasion

 

Filtermedien

Als Filtermedien werden Polymermembranen mit Porengrößen im Bereich von 0,1 - 1,0 µm (Mikrofiltration) aber auch UF-Membranen oder Metallmembranen verwendet.


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